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verschiedene Auffasungen von Spiritualität

Verschiedene Auffassungen von Spiritualität

Unterhalten sich zwei Menschen über Spiritualität, wird dieser Begriff womöglich von beiden völlig
anders ausgelegt. „Spiritus“ heißt aus dem Lateinischen übersetzt Geist, Atem oder Hauch. Für
das im Sprachgebrauch geläufige Wort „Spiritualität“, geht die offizielle Definition in eine ähnliche
Richtung. Anders sieht es bei einer vorwiegend christlich geprägten Sichtweise aus. Tritt die Kirche
in den Vordergrund, bedeutet „Spiritualität“ oftmals das Gleiche wie „Frömmigkeit“.
Spiritualität zur geistig-seelischen Entwicklung

Die Esoterik befasst sich vorrangig mit dem inneren Erkenntnisweg unter Einbezug der
universellen Lebensgesetze. Rationelles Denken unterliegt einer trennenden Ordnung. Etwas ist
entweder gut oder böse, schön oder hässlich, etc. Spirituelles Denken nimmt im Kontrast dazu
wahr, ohne dass eine Bewertung erfolgt. Ein wichtiges Kriterium stellt zudem das Prinzip von
Ursache und Wirkung dar. Nichts im Leben geschieht vergebens. Selbst Misserfolge verfügen über
einen unschätzbaren Erfahrungswert und können die persönliche Entwicklung positiv beeinflussen.
Nicht zuletzt beinhaltet die esoterische Spiritualität die Suche nach sich selbst.
Die Meinung vieler Psychologen zu Spiritualität

Psychosoziale Probleme resultieren häufig aus Stress, Konkurrenzdruck, Versagensangst oder zu
hohen Leistungsanforderungen. Um psychischen Störungen entgegenzuwirken, befasst sich die
Behandlung von Erkrankten unter anderem mit Selbsterkenntnis und Bewusstseinsarbeit. Für
Psychologen steht Spiritualität deshalb für gewöhnlich in direkter Verbindung zu der Frage nach
dem Sinn des Lebens.

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Die Sieben Chakren

Im Grunde ist alles Schwingung. Schwingung ist Energie. Das was wir sehen oder berühren können ist für uns glaubwürdiger als das was wir gar nicht, nur selten oder durch gewisse Praktiken öfters wahrnehmen können. Ein Beispiel dafür: der Mensch besteht aus drei Körpern: dem physischen, dem geistigen und dem seelischen Körper. Der physische Teil von uns ist für alle Menschen (ohne Sinnesstörungen) wahrnehmbar; wir können ihn sehen, angreifen, riechen, hören und schmecken. Der gesamte menschliche Körper ist eigentlich ein Feld das aus unterschiedlichen, in sich schwingenden, feinstofflichen Energiewirbeln besteht. Diese werden als Energiezentren oder auch als Chakren bezeichnet. Die Chakren erstrecken sich in einer relativ geraden Linie vom Steißbein bis zum Kopfscheitel hinweg. Der physische Körper deckt hauptsächlich den unteren Bereich dieses Spektrums ab und erscheint uns deshalb als stabil und fest. In den höheren Bereichen der Chakren wird das Auge langsam unbrauchbar, da sie sich in einem höher schwingenden Bereich befinden. Dieser Energiekörper wird auch als Aura bezeichnet.

Die Chakren dienen hauptsächlich dem Austausch von Lebensenergie und Information. Sie sind wie Transformatoren und können Information und Energie aus den höher schwingenden Bereichen in das physische Energiesystem fließen lassen und so im Körper und Geist erfahren und verarbeitet werden. Nun werde ich auf die jeweils einzelnen der sieben Hauptchakren eingehen. Die ersten Schriften über dieses Thema sind 4000 Jahre alt und relativ einmalig, da die meisten spirituellen Lehren mündlich weitergegeben wurden.

1.: Basischakra, Wurzelchakra – Muladhara (Wurzelstütze):

  • liegt zwischen Anus und Genitalien
  • Farbe: rot
  • Element: Erde
  • Sinn: Geruch
  • Bedeutung: die Verbindung zum Irdischen, Lebenskraft, Überleben

2.: Sakralchakra – Svadhistana (Süße, Liebliche):

  • liegt eine Handbreite unter dem Bauchnabel
  • Farbe: orange
  • Element: Wasser
  • Sinn: Geschmack
  • Bedeutung: körperliche Emotionen, Lebenslust, Schaffenskraft, Sexualität

3.: Solarplexuschakra, Sonnengeflecht – Manipura (Leuchtender Juwel):

  • liegt auf dem Solarplexus
  • Farbe: gelb
  • Element: Feuer
  • Sinn: Sehen
  • Bedeutung: Gedanken, Glaubensmuster, Intellekt, Unterbewusstsein

4.: Herzchakra – Anahata (Unbeschädigte): 

  • liegt in der Mitte der Brust bzw. beim Herzen
  • Farbe: grün
  • Element: Luft
  • Sinn: Tasten
  • Bedeutung: höhere Liebe/bedingungslose Liebe, Hingabe, Mitgefühl, Herzensfreude

5.: Halschakra, Kehlkopchakra – Vissudha (Reinigende): 

  • liegt auf dem Kehlkopf
  • Farbe: hellblau
  • Element: Äther
  • Sinn: Hören
  • Bedeutung: Kommunikation, höhere Wahrheit, Ausdruck von Weisheit und Individualität

6.: Stirnchakra, drittes Auge – Ajna (Wahrnehmende):

  • liegt zwischen den Augenbrauen
  • Farbe: violett
  • Element: Zeit
  • Sinn: sechster Sinn, höherer Verstand
  • Beduetung: Öffnung zur Seele und Ausdruck der Seele

7.: Kronenchakra, Scheitelchakra – Sahasrara (Tausendfache): 

  • liegt über dem Scheitel
  • Farbe: weiß, transparent, mit leichten Violettanteilen
  • Element: Raum
  • Sinn: –
  • Bedeutung: göttliche Bestimmung und Verbindung für unsere Seele und unseren Körper

 

Es gibt mittlerweile sehr viel Literatur über die Chakren, die Aura und allgemein über feinstoffliche Energie, deshalb wird es wahrscheinlich auch viele verschiedene Fassungen, Varianten und Definitionen geben. Daher möchte ich ein weiteres mal betonen, dass das was hier geschrieben steht nicht absolut ist. Man kann es mit der allgemeinen Relativitätstheorie von Einstein vergleichen: 1916 war sich Albert Einstein schon sicher, dass es Gravitationswellen gibt, obwohl er sie nicht messen konnte. Daher gab es viele Menschen die seine Theorie nicht glaubten. 100 Jahre später, im Jänner 2016, berichteten Forscher über die erste direkte Messung von Gravitationswellen. Nur weil etwas nicht bewiesen ist, heißt es noch lange nicht, dass es nicht existiert. Somit wünsche ich einen wohltuenden Tag und bis bald 🙂

Quellen: Internet + einige Bruchstücke aus meinem Hirn von früheren Recherchen

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Yin zu dem Yang

„Beides ist eins dem Ursprung nach und nur verschieden durch den Namen. In seiner Einheit heißt es das Geheimnis, das Tor, durch das alle Wunder entstehen.“ -Daodejing (Tao Te King)

Den Zustand unseres Universums vor dem Urknall nennt man Singularität. Man spricht von einem Punkt der aus Energie bestand, oft ist auch die Rede von einer unendlichen Dichte. Um das Thema YIN-YANG zu starten beginne ich mit dem Kreis der das Taiji-Zeichen umrundet. Die alten Weisen Chinas symbolisieren den Kreis mit einem frühen Zustand des Universums, in dem sich die kosmischen Urenergien in positive und negative Kräfte getrennt haben. Da hat das ganze Schlamassel begonnen 😀

Bei dem Begriffspaar YIN und YANG handelt es sich um Symbole, die Zustand und Veränderung aller Bereiche des Lebens zwischen Himmel und Erde charakterisieren. Im alten, klassischen chinesischen Denken sind sie Ausdruck der Polarität aller Dinge und Phänomene. Nicht zu verwechseln ist dies mit dem Dualismus, wo zwei Elemente im Spannungsverhältnis, Gegensatz oder sogar in Unvereinbarkeit stehen. Die Polarität ist leichter als Magnet anzusehen. Beide Pole sind anders, jedoch nicht voneinander wegzudenken. Wenn man den Pluspol mit Yang und den Minuspol mit Yin betrachtet, befindet man sich im altchinesisch-polarem Denken. Dieses Denken steigt durch YIN und YANG aus der dualistisch-gegensätzlich bewertenden Sicht heraus. In dieser eben genannten dualistischen Denkweise werden Gegensätze festgestellt, welche nebeneinander nicht gleichzeitig richtig sein können. Beispiel: Ein Ding ist entweder hier oder nicht hier, rund oder nicht rund. Durch solch ein Gegenüberstellen kann man Dinge oder Phänomene zwar eindeutig definieren aber gleichzeitig wird es auch ein- und abgegrenzt. Indem du etwas benennst/definierst grenzt du es genau mit einer Bezeichnung ein, dadurch nimmst du dem Phänomen die Freiheit alles andere zu sein. Man kann die Dinge nicht zu 100% benennen, immerhin sind sie nicht absolut, sie sind alle Teile von einem größeren Ganzen und im Wandel stetiger Veränderung, also relativ.  Im kausal-analytisch-denkendem Bereich unserer Erde, also im Westen, ist die Wissenschaft weiter verbreitet als im Osten. In den Wissenschaften geht es um Fakten, um Resultate. Man definiert. Ist – ist nicht / entweder – oder. Dies wurde durch die Newton´sche Physik auch zum Ausdruck gebracht. Doch seit den Erkenntnissen der „neuen“ Physik, ab dem 20. Jahrhundert, wendet sie sich langsam dem polaren Konzept zu. So gilt beispielsweise heute als erwiesen, dass Licht sowohl aus Teilchen, sogenannten Lichtquanten, als auch aus Schwingung besteht, was einer polaren Betrachtungsweise entspricht. Der Unterschied zwischen Dualismus und Polarität sind beim ersten mal hören nicht einfach und gleich zu verstehen, aber das macht ja nichts, mit der Zeit kommt die Reife.

Auch in der Natur spielt die Wandlung eine Rolle. Steigen und Sinken der Temperatur, Zu- und Abnahme von Helligkeit, aufsteigender Dampf, abfallender Regen, nehmen, geben. Das aufsteigende Yang und das absinkende Yin wechseln sich kontinuierlich ab.

Sowohl als auch ist der Schlüssel: Die Sonne gehört zum Tag und der Mond zur Nacht. Also ist der Tag dem Yang und die Nacht dem Yin zuzuordnen. Tag und Nacht wechseln sich in einem Zyklus stetig ab. Daraus folgt, dass der Begriff Tag nur durch die Existenz des Begriffs Nacht unterschieden werden kann. Und genau so umgekehrt; keine Nacht ohne Tag. Nun wird deutlich, dass sich durch die zyklische Betrachtung keine Rangordnung oder Wertung ableiten lassen, weil sich Nacht und Tag, Mond und Sonne, Licht und Schatten und damit auch Yin und Yang, wechselseitig bedingen. Sowohl Yang als auch Yin sind im zyklischen Wechsel gleichbedeutend und nur jeweils in Relation zueinander existierend. „Der Tag beginnt zu Mitternacht, die Nacht beginnt zu Mittag.“

Ein paar Worte zur Monade/ zum Zeichen (TAIJI): Polarität ist kein unvereinbarer Gegensatz oder ein Widerspruch, sondern Ergänzung und Entsprechung im Sinne zweier unterschiedlicher Aspekte eines höheren Ganzen, auch als Synergismus bezeichnet.

  • Jeder Anteil ist gleich groß, egal ob schwarz oder weiß.
  • Es zeigt den Ausdruck eines dynamischen Prozesses, eines Kreislaufes, eines Zyklus.
  • Jedes Teil des Ganzen trägt den anderen Teil als Kern in sich und kann so zum anderen werden.
  • YIN und YANG sind in Harmonie.

Um den Beitrag friedlich und in Ruhe ausgleiten zu lassen und alles zusammenzufassen, sollten die Worte von Buddha gut passen.

„Die Welt ist dem Dualismus hingegeben, dem „es ist“ und dem „es ist nicht“. Wer jedoch der Wirklichkeit gemäß, in voller Weisheit erkennt, wie die Dinge in der Welt entstehen, für den gibt es kein „es ist nicht“ in dieser Welt. Und derjenige, der die Wirklichkeit gemäß in Weisheit erkennt, wie die Dinge unserer Welt vergehen, für den gibt es kein „es ist“ in dieser Welt.“ – Siddhartha Gautama

Ich bedanke mich für´s lesen und bin offen für Kritik! 🙂

Quellen: Internet und das Buch: Im Fluss des Lebens – Der Entwicklungsweg im Qigong