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Boho Chic für Individualisten

Boho setzt sich zusammen aus Ethno, Hippie und Gipsy,

jedoch insgesamt etwas großstädtischer wirkend. Die Stilrichtung kann sowohl glamourös, exzentrisch als auch elegant oder romantisch sein.

Boho entstammt dem französischen Wort Bohemién, der Bezeichnung für im 15. Jahrhundert aus Böhmen nach Frankreich ausgewanderten Sinti und Roma. Später waren damit Künstler und Freidenker gemeint, die in das Armenviertel dieser Volksgruppen zogen, um den gesellschaftlichen Normen zu entfliehen.

Was die Farbgestaltung des trendigen Boho Styles betrifft, vermischen sich die warmen Gewürz- und Erdtöne des India Looks mit lebendigen Farben wie Dunkelrot und Lila sowie Gold und Silber.

Der Verzicht auf klare Linien

In der modernen, puristisch angehauchten Innenarchiterktur ein Muss, kommt der Boho Style im Gegensatz dazu ohne klare Linien aus. Je mehr unterschiedliche Elemente aufeinandertreffen, desto besser.

Voraussetzung ist allerdings ein rechteckiger Raum, der keine zusätzlichen Ecken, Verschachtelungen, Nischen oder Erker besitzt. Fehlt es der Räumlichkeit an Klarheit, erzeugt die bunte Mischung im Boho Style zu viel Unruhe und überfordert die Augen des Betrachters.

Es erweist sich als vorteilhaft, wenn zwei oder drei Farben mehrfach an verschiedenen Plätzen in Erscheinung treten. Dieser Wiedererkennungseffekt verleiht dem zusammengestellten Mix eine gewisse Harmonie. Zu den wichtigsten Details des Boho Looks zählen Teppiche und silber- oder goldglänzende Accessoires.

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Goa und die Sehnsucht nach Freiheit

Unsere bestehenden Systeme sind angewiesen auf Menschen, die ohne Widerspruch funktionieren und sich nach den Erwartungen der Öffentlichkeit verhalten. Doch bisweilen schlummert der geheime Wunsch, zumindest zeitweise, der Kontrolle zu entfliehen und statt vernünftig lieber intuitiv zu handeln. Doch nur wenige Menschen verfügen über den Mut, der nötig ist, um sich von den gesellschaftlichen Normen zu befreien.

Goa – Glückseligkeit

In den 60er und 70er Jahren entwickelte sich Goa zum Mekka von Rucksack-Touristen, die nach alternativen Lebensstilen suchten.

Der kleinste Bundesstaat Indiens befindet sich an der mittleren Westküste des Landes. Legendäre Goa-Partys an den Stränden brachten eine eigenständige Musikrichtung hervor, eine Art Trance-Musik mit vielen wiederkehrenden Elementen, die in den Körpern der Tanzenden Endorphine freisetzen und euphorische Gefühle auslösen.

Die Goa-Kultur, die sich an Ideen und Merkmalen der Hippie-Bewegung orientiert, geht mit einer lebensbejahenden Sichtweise einher. Zudem prägen Naturverbundenheit und hinduistische und  buddhistische Einflüsse die Szene. Inzwischen hat der Pauschaltourismus in Goa Einzug gehalten. Geblieben ist aber das Gefühl der Sehnsucht nach einem Leben voller Freiheit, Freude und Genuss.

Goa – Deko mit Flair

Als Stilrichtung für die eigene Wohnung erzielt Goa eine beeindruckende Wirkung mit natürlichen Materialien wie Baumwolle, Leinen und Massivholz. Möbel werden mit Dekorationen aus Holz, Textil oder Metall ergänzt. Das Augenmerk kann, je nach persönlichem Geschmack, sowohl auf klassischen indischen Motiven als auch auf Psychedelic Schwarzlicht Fadenkunst, Tüchern oder Wandbehängen liegen.

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. . . Flower-Power der Hippie-Bewegung

Die Hippie-Bewegung entstand in den 60-er Jahren, zunächst in den USA, und schwappte etwas später nach Europa über. „Hip“ steht für „angesagt“, und tatsächlich hat die Hippiekultur bis heute ihre Faszination nicht verloren. Im Viertel „Haight Ashbury“ in San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien, dem einstigen Zentrum der Hippies, bestimmen nach wie vor viktorianische Häuser in auffallenden Farben und buntbemalte Autos das Stadtbild.

Hier scheint seit dem „Summer of Love“ im Jahre 1967 die Zeit stehengeblieben zu sein. Mit der damaligen Protestbewegung wollte die Jugend der Welt eine friedliche Veränderung der Gesellschaft herbeiführen. Den „Blumenkindern“ ging es um eine Abkehr von den vorherrschenden Autoritätsstrukturen, dem Wegfall bürgerlicher Tabus und um die

Erschaffung einer Welt, in der es keine Kriege mehr gibt.

Ihren Traum von Freiheit, Frieden und Liebe brachten sie mit langen Haaren und nicht per industrieller Massenproduktion angefertigter Bekleidung zum Ausdruck.

Die Anti-Mode der Hippies

Statt Herstellung in großen Mengen, setzte der Bekleidungsstil der Hippies auf Individualität und eigene Schöpferkraft. Es wurde selbst gefärbt, genäht, gestrickt und gehäkelt. Bunte Batikgewänder sagten Frauen und Männern gleichermaßen zu. Die Vermischung der Kleiderordnung unter den Geschlechtern war nicht zuletzt als Distanzierung zu den althergebrachten Geschlechterrollen zu verstehen.

Hippie-Feeling für die Wohnung

Der lässige Lebensstil der Hippies findet im Interieur Design einen weiteren Aktionsradius. Mit bunten Stoffen, Ethno-Mustern, Vintage-Möbeln und passenden Accessoires lebt der „Spirit of the Sixties“ wieder auf. Unkonventionelle und kreative Ideen erhalten den Vorzug, während die Spießigkeit draußen bleibt.

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India Style mit ausdrucksstarken Farben und Mustern

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Vermutlich liegt es an der lebensfrohen Ausstrahlung, weshalb sich der India Look einer wachsenden Beliebtheit erfreut, sowohl die Einrichtung als auch die Kleidung betreffend.

Die vorwiegend warmen Farben wirken beruhigend und verbreiten Harmonie und Wohlbehagen. Im Gegensatz zu kalten Farben, lösen Warmtöne angenehme Empfindungen aus.

Wahrscheinlich liegt es an der Tatsache, dass ihre energetische Strahlkraft beim Betrachter eine intuitive Verknüpfung mit Sonnenschein, Kerzenlicht, Getreidefeldern, Herbstlaub, Früchten und vielen anderen positiven Erfahrungen in Gang setzt. Warme Farbtöne werden alternativ als Erd- oder Gewürztöne bezeichnet.

Indien gilt als Land der Gewürze.

Einst gelangten die natürlichen Aromastoffe als wichtige Handelsgüter per Karawane über die Seidenstraße bis zum Mittelmeer und von hier aus weiter in das gesamte Abendland. Die Farben der Gewürze spiegeln sich im Indian Style wider, bei der Raumausstattung insbesondere an Wänden, Decken, Böden und dekorativem Zubehör:

  • Ockergelb wie Bockshornklee
  • Karminrot wie Chilipulver
  • Rötlich-grau wie Kardamon
  • Lehmbraun wie Koriander
  • Gelblich-grau wie Kreuzkümmel
  • Safrangelb bis orangefarben wie Kurkuma
  • Goldbraun wie Zimt

Die bunte Vielfalt des India Looks steht zudem im direkten Zusammenhang mit den steinernen Bodenschätzen des Landes, wie Achat, Granat, Rubin, Saphir und Smaragd. Accessoires in den leuchtenden Farben dieser Mineralien, oftmals mit auffallenden Mustern und goldenen oder silbernen Elementen versehen, verkörpern die indische Kultur und setzen im Interieur und in der Mode beeindruckende Akzente.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]