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Luzides Träumen

Luzides Träumen

Das luzide Träumen, was nämlich ursprünglich vom Lateinischen lux, lucis kommt und Licht heißt, wird auch klares Träumen genannt. Was ist denn nun ein luzider bzw. Klartraum?

Wenn man einen Klartraum hat, dann ist man sich in einem Traum bewusst, dass man träumt. Ist diese Bewusstheit im Traum präsent, kann man den Traum steuern, wie man möchte. Nicht nur die Umgebung kann verändert werden, ebenso sein eigenes Handeln kann man beeinflussen. Ist man auch emotional davon überzeugt und hat keine Zweifel, dass man im Traum die „Naturgesetze“ brechen kann, dann ist es möglich – anders als im „normalen“, unbewussten Traum – zu fliegen, durch Wände zu gehen und so weiter. Außerdem hat man in einem luziden Traum auch die Klarheit darüber, wer man im Wachzustand ist und, die Entscheidungsfreiheit, wie man den Traum lenkt. Nach einem klaren Traum kann man sich auch gut daran erinnern und ist sich dessen bewusst, dass es ein luzider Traum war.

Es gibt Menschen, die haben hin und wieder „spontan“ Klarträume und es gibt solche, die es trainieren klar zu träumen.

Alpträume zum Beispiel können auch durch luzides Träumen behandelt bzw. gelenkt werden. Menschen, die häufig Alpträume haben, können sich oft sehr gut an diese erinnern und haben deshalb einen besseren Zugang zur Traumwelt. Dies hilft dabei luzides Träumen einfacher zu „erlernen“, zu trainieren.

Aus psychologischer bzw. neurologischer Sicht können Klarträume nachgewiesen werden. Hirnforscher haben in Schlaflaboren nachgewiesen, dass das Gehirn in luziden Träumen die Aktion aktiv mitvollzieht. Somit erkennt man ein anderes Aktivitätsmuster als bei „normalen“ Träumen. Normalerweise finden luzide Träume, wie auch gewöhnliche Träume, in der REM-Schlafphase statt. REM steht für Rapid Eye Movement. Die Augen bewegen sich also tatsächlich in dieser Phase des Schlafes und zwar so, wie die träumende Person auch ihre Augen im Traum bewegt. Deshalb ist es möglich Experimente durchzuführen, in denen luzid träumende Menschen durch ihre Augenbewegungen mit der wachen Außenwelt kommunizieren bzw. ein Zeichen geben, dass sie sich in einem Wachtraum befinden.

Das luzide Träumen zeichnet sich dadurch aus, dass es ein Bewusstsein des Bewusstseins ist, somit ein Meta-Bewusstsein. Man könnte sagen ein Bewusstsein höherer Ordnung.

Einen Wachtraum kann man nicht nur dazu nutzen, um den Traum an sich zu lenken. Er bietet auch die Möglichkeit für eine eigene, spirituelle Weiterentwicklung, beispielsweise durch geistige Übungen im Traum.

 

Quellen:

Luzides Träumen lernen

Klarträume und Spiritualität

http://zeit-zum-aufwachen.blogspot.ch/2015/08/spiritueller-wachstum-durch-luzides.html

https://www.youtube.com/watch?v=mADZ-sWfyms(aufgerufen, am 20.04.2017)

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