Der Mond

Der Mond, den wir fast jede Nacht am Himmelszelt sehen können, ist der einzige natürliche Satellit unserer Erde.

In der Astronomie spricht man von einem Satelliten, wenn ein natürlich entstandenes astronomisches Objekt in der Umlaufbahn eines anderen Objektes zu finden ist. Der Mond hat einen Durchmesser von etwa 3470 km, während die Erde am Äquator ca. 12 750 km misst. Um Verwechslungen zu vermeiden wird „unser“ Mond als „Erdmond“ bezeichnet, da die Begleiter anderer Planeten auch Monde genannt werden. In diesem Text bezieht sich aber das Wort Mond ausschließlich auf den Erdmond.

Der Mond ist von einem Punkt auf der Erde aus immer von derselben Seite zu sehen. Der Grund dafür ist, dass der Mond, wenn er die Erde genau einmal umrundet, auch sich selbst genau einmal um die eigene Achse dreht.

Die Entfernung zwischen Erde und Mond wächst jedes Jahr. Kurz nach der Entstehung des Mondes, über die es mehrere Theorien gibt, war der Mond der Erde noch ca. 20 mal näher als heute. Die Gravitationskraft des Mondes ist der Grund für die Gezeiten auf der Erde. Vor einigen Millionen Jahren war der Mond der Erde so nahe, dass seine Kräfte viel stärker gewirkt haben und somit auch die Gezeiten viel kraftvoller und häufiger waren. Zu diesem Zeitpunkt dauerte der Tag auch nur sechs Stunden, da sich wegen dem Zusammenspiel der Kräfte des Mondes und der Erde, die Erde viel schneller um die eigene Achse drehte.

Die Entfernung zwischen Erde und Mond wächst, wie bereits erwähnt, kontinuierlich. Da durch die Gezeiten Energien frei werden, die der Drehbewegung der Erde entnommen werden, kommt es zu einer Verlangsamung der Drehung der Erde um die eigene Achse und somit zu einer Verlängerung der Tageslänge um wenige Mikrosekunden pro Jahr. Heißt das, dass in sehr ferner Zukunft die Tage immer länger dauern werden?

Zum Schluss noch ein Mond-Fakt: Es gibt auch Mondregenbögen. Diese entstehen nach demselben Prinzip wie „normale“ Regenbögen, nur halt durch das Zusammentreffen von Mondlicht und Regentropfen. Da aber das Licht des Mondes nicht so stark ist, wie das der Sonne, sind Mondregenbögen nur sehr schwer zu beobachten, am ehesten zur Vollmondzeit. Außerdem können wir mit dem menschlichen Auge keine Farben in der Nacht wahrnehmen, weshalb ein Mondregenbogen für uns weiß erscheint. Auf Fotos sieht man aber, dass auch der Mondregenbogen aus verschiedenen Farben besteht.

 

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mond
https://www.youtube.com/watch?v=CVwRmvNCsFs(aufgerufen, am 20.04)
https://de.wikipedia.org/wiki/Satellit_(Astronomie)
https://de.wikipedia.org/wiki/Mondregenbogen

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