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Mit allen Sinnen das Leben spüren

Mit allen Sinnen das Leben spüren

Viele Meditationstechniken beschränken sich auf Denken und Bewusstsein, sind sozusagen eher kopflastig. Der Körper bleibt regungslos, während sich der Geist beruhigt und sammelt. Passive Meditation bildet einen hervorragenden Kontrast zu unserer hektischen Zeit, die fortwährende Konzentration fordert und Mußestunden keinen Platz einräumt. Die ständige Reizüberflutung durch Job, Smartphone, TV , Lärm und mehr, trug dazu bei, dass unsere Sinne eher auf Sparflamme arbeiten. Würden wir alle Eindrücke ungefiltert auf uns einwirken lassen, kämen wir schnell an unsere physischen und psychischen Grenzen. Was einerseits nützt, ist andererseits schade, denn der schützende Filter hält auch viele schöne Wahrnehmungen fern.

Bewusst empfinden

Setzen wir unsere Sinnesorgane wieder ein, aber mit geistig wacher Achtsamkeit, die sich auf den gegenwärtigen Moment beschränkt. Und bitte nicht alles auf einmal einstürmen lassen, sondern vordergründig Details berücksichtigen, die das Leben intensivieren, wie etwa:

  • – Singvögel, die im Garten ihr Konzert anstimmen, hören
  • – Bei klarem Wetter funkelnde Sterne am Nachthimmel sehen
  • – Samtige Salbeiblätter mit den Fingerspitzen ertasten
  • – Den herrlichen Duft der Wildrosen am Wegrand riechen
  • – Aromatische Zutaten der täglichen Nahrung schmecken

Wer mit allen seinen Sinnen spürt, hat mehr vom Leben. Momente voller Freude und Verzauberung, die wahren Genuss bescheren, nehmen täglich zu und führen zu Zufriedenheit und Glück.