Die Kosmischen Gesetze ॐ

Hermes Trismegistos „der dreimal große Hermes“ schrieb vor langer, langer Zeit die auch „Hermetischen Gesetze“ genannten Schriften auf Smaragd. Ursprünglich schrieb er 15 Thesen auf, wobei sie nun auf sieben gekürzt/zusammengefasst sind. Diese sieben Gesetze gelten für den ganzen Kosmos, für alles was ist, für das ganze Sein und zwar egal ob man sie kennt oder nicht! Sie sind unendlich und unveränderbar.  Jedoch steht über den Gesetzen das Universum, welches diese transzendieren kann.

 

1.Das Prinzip des Geistes:

Alles ist Geist. Geist ist Energie. Energie kann man nicht erschaffen und ist unzerstörbar. Somit ist sie unendlich. Alles was ist, entstand aus Energie (bzw. ist Energie). Materie/Masse ist manifestierte Energie (E = mc 2). Gedanken sind Energie und können somit verändernd sein; erschaffend wie zerstörend. Achte auf deine Gedanken, sei dir deiner Verantwortung bewusst.

 

2. Das Prinzip der Entsprechung:

Wie oben, so unten. Wie innen, so außen. Wie im Großen, so im Kleinen. Wie dein Inneres ist, so erlebst du die Außenwelt. Ändert sich etwas in dir, ändert sich auch das Außen. Die Außenwelt ist dein Spiegel. Es begegnet dir nichts, was nichts mit dir zu tun hat. „Die Außenwelt ist die zuverlässigste Informationsquelle über die eigene Situation, in der man sich gerade befindet.“ – Zitat aus „Schicksal als Chance“ von Thorwald Dethlefsen.

 

3. Das Prinzip der Schwingung:

Alles ist im Wandel. Alles ist in Bewegung. Alles fließt, alles schwingt. Es gibt schnelle hohe Schwingungen und langsame tiefe Schwingungen. Aber niemals ist etwas ruhig. Geist schwingt und Gestein schwingt, Töne schwingen und Farben schwingen. Schwingungen können sich beeinflussen. Beispiel Farbmischungen: die Grundfarben Gelb, Rot und Blau können Grün, Lila und Orange erschaffen, diese können wiederum neue Farben erschaffen. Oder bei Tönen: Die Mischung von Tönen ergeben neue Töne. Schwingungen beeinflussen auch uns selbst. Sie sind verantwortlich für unseren Gemütszustand, unsere Gesundheit, ob wir leben oder tot sind. Alles ist Schwingung.

 

4. Das Prinzip der Polarität

In den alten chinesischen Schriften steht geschrieben, dass sich durch den Urknall, die vorher präsente Singularität in eine Polarität verwandelte. Dieses polare Universum ist Grund für unser dualistisches Denken: entweder oder, schwarz oder weiß, heiß oder kalt, alt oder jung. Alles hat immer zwei Seiten, zwei Pole. Diese Pole werden auch als Gegensätze oder Extreme beschrieben. Wir Menschen denken hauptsächlich in Extremen. Übertreibung ist deutlich, sagt man. Doch dabei vergessen wir meistens was zwischen den Extremen noch alles ist. Im Grunde sind das alles Bewertungen bzw. Meinungen der eigenen Wahrnehmung, denn ohne dem Verstand würden wir es einfach wahrnehmen und nicht benennen oder bewerten. „Das ständige wechseln von den Polen ist der Rhythmus.“

 

5. Das Prinzip des Rhythmus (Zyklus)

Das Prinzip des Rhythmus oder des Zyklus ist mehr oder weniger die Fortsetzung von dem Prinzip der Schwingung. Alles was fließt, fließt nie gleich. Man kann es mit einer Welle vergleichen. Hinauf und hinunter, hinauf und hinunter. Hinein und hinaus. Nach links und nach rechts. Nach vorn und nach hinten. Fortschritt und Rückschritt. Zunahme und Abnahme. Schnell und langsam. Wilder und ruhiger. Ausbreitung und Einschränkung. Geben und Nehmen. Dies geschieht in allen Bereichen des Universums: die Jahreszeiten, Ebbe und Flut, das Entstehen und Erlischen von Sonnen, Tag und Nacht, Leben und Tod. Alles verändert sich, außer die Veränderung. Nichts bleibt so wie es ist. Und so ist es auch mit unseren Emotionen. Bergauf, bergab. Manchmal geht es uns gut und manchmal geht es uns schlecht. Wie ein ewiger Kreislauf, oder eben Rhythmus, der sich wiederholt.

 

6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung (Karma):

Kosmos heißt im Altgriechischen Ordnung. Wenn das Universum also geordnet ist, dann ´passiert alles was passiert nach Gesetz. Diese Tatsache schließt den Zufall aus. Als Zufall bezeichnen wir ein Ereignis, das wir nicht erklären können. Es gibt keinen Zufall. Alles passiert nach Gesetz. Jede Ursache hat eine Wirkung, jede Wirkung hat eine Ursache. Drittes Newtonsches Axiom: actio = reactio, Aktion = Reaktion. Gleiches erzeugt Gleiches. Alles geschieht gesetzmäßig, nichts passiert zufällig. Etwas löst Gedanken oder Gefühle aus, welche zu einer Tat führen, die wiederum etwas auslöst. Wenn du gekränkt oder verletzt worden bist, entsteht in dir Wut oder Hass. Diese Gefühle könnten dich dazu führen, ebenso gewalttätig oder unfreundlich zu handeln. Ob du es tust liegt bei dir…

 

7. Das Prinzip des Geschlechts

Alles hat Geschlecht. In allem und jedem steckt männlich und weiblich. Im Grunde das Prinzip von Yin und Yang. Wir beinhalten nicht dies oder jenes, sondern sowohl als auch. Alles Männliche beinhaltet auch weibliches und alles Weibliche beinhaltet auch männliches. Im Physischen äußert sich dieses Prinzip als Sexualität, in höheren Bereichen nimmt es höhere Formen an. Das Prinzip bleibt jedoch dasselbe. Die Verbindung aus diesen zwei Geschlechtern ist immer die Schöpfung.

(Ich frage mich wie es wohl bei den Pilzen ist !?)

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Aus Geist sind wir erschaffen und er steckt in allem drin,

Gesetze wurden erschaffen, da war das Universum noch ein Kind,

es wurde größer und größer geschwind wie der Wind,

durch die Größe war der Überblick verloren, also war es blind,

es erschuf das Gesetz der Gleichheit von oben und unten,

war somit verbunden und besetzt zur gleichen Zeit das Außen mit dem Innen,

dadurch konnte es alles was es braucht in sich und allem finden,

dazu kam noch die Schwingung, alles muss sich bewegen, das war die Bedingung,

durch die Einbringung von Polen wurd´dem Geist die Singularität gestohlen,

dies nicht dualistisch zu sehen, sei hierbei empfohlen, im Zyklus zu gehen heißt in Bewegung zu wohnen,

dabei klonen sich hierbei der Rhythmus von Tag und Nacht, Schlaf und wach, Ebbe und Flut, Liebe und Wut, Leben und Tot,

was dem Kosmos ein weiteres Prinzip anbot, Ursache und Wirkung geben dem Zufall Not und bringen das Chaos somit ins Lot,

ebenso im Lot ist im Sein, Mann und Frau sind in allem Ein, wären sie getrennt, gäbe es kein Leben nein, deshalb sind sie auch auf Ewigkeit vereint.

 

Quellen:

 

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