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Antioxidans Vitamin E

Die EU-Verordnung zur Festlegung zugelassener gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel enthält unter anderem die Textpassage: „Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.“

Vitamin E darf deshalb als Antioxidans bezeichnet werden. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff und welche Lebensmittel gelten als Vitamin-E-Quellen?

Antioxidantien sind chemische Verbindungen, die Oxidationen von Substanzen hinauszögern oder boykottieren. Bei Stoffwechselvorgängen im menschlichen Organismus, die mit Sauerstoff in Verbindung stehen, bilden sich Freie Radikale. Diesen Molekülteilen wird nachgesagt, dass sie Zellschädigungen auslösen können. Unter normalen Bedingungen ist der Körper durch eigene Abwehrmechanismen gewappnet. Überschreitet die Anzahl an Freien Radikalen jedoch das übliche Maß, eventuell aufgrund von Schadstoffbelastungen, falscher Ernährung oder Infekten, tritt oxidativer Stress im Körper auf. In diesem Fall tragen mit der Nahrung zugeführte Antioxidantien zu einer unterstützenden Wirkung bei.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sieht für erwachsene Personen je nach Geschlecht einen Tagesbedarf von 11 mg bis 15 mg Vitamin E vor. (Männer benötigen etwas mehr Vitamin E.) Die Menge lässt sich z.B. mit etwa 15 g Hanföl (entspricht etwa 1 EL) decken.

Vitamin-E-Lieferanten: Pflanzenöle (insbesondere Hanföl sowie Weizenkeim-, Sonnenblumen-, Oliven- und Distelöl), Nüsse, Mandeln und Leinsamen.

Hinweis: Eine Überdosierung wird in der Regel über die Nahrung nicht erreicht. Dazu bedarf es Nahrungsergänzungsmittel mit hohen Vitamin-E-Dosen über längere Zeit. Zu viel Vitamin E sollten Menschen mit Blutgerinnungsstörungen vermeiden. Außerdem kann das Überschreiten des Tagesbedarfs unter Umständen Magen-Darm-Probleme hervorrufen.

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