Die Sieben Chakren

Im Grunde ist alles Schwingung. Schwingung ist Energie. Das was wir sehen oder berühren können ist für uns glaubwürdiger als das was wir gar nicht, nur selten oder durch gewisse Praktiken öfters wahrnehmen können. Ein Beispiel dafür: der Mensch besteht aus drei Körpern: dem physischen, dem geistigen und dem seelischen Körper. Der physische Teil von uns ist für alle Menschen (ohne Sinnesstörungen) wahrnehmbar; wir können ihn sehen, angreifen, riechen, hören und schmecken. Der gesamte menschliche Körper ist eigentlich ein Feld das aus unterschiedlichen, in sich schwingenden, feinstofflichen Energiewirbeln besteht. Diese werden als Energiezentren oder auch als Chakren bezeichnet. Die Chakren erstrecken sich in einer relativ geraden Linie vom Steißbein bis zum Kopfscheitel hinweg. Der physische Körper deckt hauptsächlich den unteren Bereich dieses Spektrums ab und erscheint uns deshalb als stabil und fest. In den höheren Bereichen der Chakren wird das Auge langsam unbrauchbar, da sie sich in einem höher schwingenden Bereich befinden. Dieser Energiekörper wird auch als Aura bezeichnet.

Die Chakren dienen hauptsächlich dem Austausch von Lebensenergie und Information. Sie sind wie Transformatoren und können Information und Energie aus den höher schwingenden Bereichen in das physische Energiesystem fließen lassen und so im Körper und Geist erfahren und verarbeitet werden. Nun werde ich auf die jeweils einzelnen der sieben Hauptchakren eingehen. Die ersten Schriften über dieses Thema sind 4000 Jahre alt und relativ einmalig, da die meisten spirituellen Lehren mündlich weitergegeben wurden.

1.: Basischakra, Wurzelchakra – Muladhara (Wurzelstütze):

  • liegt zwischen Anus und Genitalien
  • Farbe: rot
  • Element: Erde
  • Sinn: Geruch
  • Bedeutung: die Verbindung zum Irdischen, Lebenskraft, Überleben

2.: Sakralchakra – Svadhistana (Süße, Liebliche):

  • liegt eine Handbreite unter dem Bauchnabel
  • Farbe: orange
  • Element: Wasser
  • Sinn: Geschmack
  • Bedeutung: körperliche Emotionen, Lebenslust, Schaffenskraft, Sexualität

3.: Solarplexuschakra, Sonnengeflecht – Manipura (Leuchtender Juwel):

  • liegt auf dem Solarplexus
  • Farbe: gelb
  • Element: Feuer
  • Sinn: Sehen
  • Bedeutung: Gedanken, Glaubensmuster, Intellekt, Unterbewusstsein

4.: Herzchakra – Anahata (Unbeschädigte): 

  • liegt in der Mitte der Brust bzw. beim Herzen
  • Farbe: grün
  • Element: Luft
  • Sinn: Tasten
  • Bedeutung: höhere Liebe/bedingungslose Liebe, Hingabe, Mitgefühl, Herzensfreude

5.: Halschakra, Kehlkopchakra – Vissudha (Reinigende): 

  • liegt auf dem Kehlkopf
  • Farbe: hellblau
  • Element: Äther
  • Sinn: Hören
  • Bedeutung: Kommunikation, höhere Wahrheit, Ausdruck von Weisheit und Individualität

6.: Stirnchakra, drittes Auge – Ajna (Wahrnehmende):

  • liegt zwischen den Augenbrauen
  • Farbe: violett
  • Element: Zeit
  • Sinn: sechster Sinn, höherer Verstand
  • Beduetung: Öffnung zur Seele und Ausdruck der Seele

7.: Kronenchakra, Scheitelchakra – Sahasrara (Tausendfache): 

  • liegt über dem Scheitel
  • Farbe: weiß, transparent, mit leichten Violettanteilen
  • Element: Raum
  • Sinn: –
  • Bedeutung: göttliche Bestimmung und Verbindung für unsere Seele und unseren Körper

 

Es gibt mittlerweile sehr viel Literatur über die Chakren, die Aura und allgemein über feinstoffliche Energie, deshalb wird es wahrscheinlich auch viele verschiedene Fassungen, Varianten und Definitionen geben. Daher möchte ich ein weiteres mal betonen, dass das was hier geschrieben steht nicht absolut ist. Man kann es mit der allgemeinen Relativitätstheorie von Einstein vergleichen: 1916 war sich Albert Einstein schon sicher, dass es Gravitationswellen gibt, obwohl er sie nicht messen konnte. Daher gab es viele Menschen die seine Theorie nicht glaubten. 100 Jahre später, im Jänner 2016, berichteten Forscher über die erste direkte Messung von Gravitationswellen. Nur weil etwas nicht bewiesen ist, heißt es noch lange nicht, dass es nicht existiert. Somit wünsche ich einen wohltuenden Tag und bis bald 🙂

Quellen: Internet + einige Bruchstücke aus meinem Hirn von früheren Recherchen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

0