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Die Vorteile von Textilien aus Hanf

Mit Hanf lassen sich hohe Erträge erzielen. Weil Unkraut gegen Hanfpflanzen nicht ankommt und tierische Parasiten den Hanfgeruch nicht mögen, kann bei der Kultivierung von Hanf auf Pflanzenschutzmittel verzichtet werden. Von den ökologischen Pluspunkten beim Anbau ganz abgesehen, überzeugt Hanf auch beim Gebrauch. Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass Hanfgewebe mit einer Reihe von Vorzügen aufwartet:

  • Textilien aus Hanf verfügen aufgrund ihrer antimikrobiellen Eigenschaften über eine hohe Widerstandskraft gegen Schimmel und sonstigen Pilzbefall.
  • Hanfstoffe verrotten extrem langsam.
  • Fasern aus Hanf besitzen eine dreimal so hohe Reißfestigkeit wie Baumwollfasern.
  • Hanf kann etwa 95% der UV-Strahlen abhalten. Zum Vergleich: Bei spezieller Schutzkleidung liegt der Prozentsatz bei 98%. Leinen lässt etwa 70% der Strahlung durch.
  • Der in den Fasern enthaltene Sauerstoff blockiert die Ausbreitung anaerober Bakterien.
  • Bei Bekleidung aus Hanf hält sich Schweißgeruch in Grenzen.
  • Hanf ist sowohl atmungsaktiv als auch feuchtigkeitsregulierend. Stoffe aus Hanf können Feuchtigkeit gut aufnehmen und abgeben.
  • An heißen Sommertagen sorgen Hanftextilien für Kühle auf der Haut und im Winter hält dieser Naturstoff schön warm.
  • Weil Hanffasern extrem viel Nässe in sich aufnehmen können, eignen sie sich hervorragend zur Herstellung von Stoffwindeln. Die antibakterielle Wirkung und mögliche Waschtemperaturen bis 95°C favorisieren Hanfgewebe gleichfalls für diese Verwendungsart.

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