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. . . Flower-Power der Hippie-Bewegung

Die Hippie-Bewegung entstand in den 60-er Jahren, zunächst in den USA, und schwappte etwas später nach Europa über. „Hip“ steht für „angesagt“, und tatsächlich hat die Hippiekultur bis heute ihre Faszination nicht verloren. Im Viertel „Haight Ashbury“ in San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien, dem einstigen Zentrum der Hippies, bestimmen nach wie vor viktorianische Häuser in auffallenden Farben und buntbemalte Autos das Stadtbild.

Hier scheint seit dem „Summer of Love“ im Jahre 1967 die Zeit stehengeblieben zu sein. Mit der damaligen Protestbewegung wollte die Jugend der Welt eine friedliche Veränderung der Gesellschaft herbeiführen. Den „Blumenkindern“ ging es um eine Abkehr von den vorherrschenden Autoritätsstrukturen, dem Wegfall bürgerlicher Tabus und um die

Erschaffung einer Welt, in der es keine Kriege mehr gibt.

Ihren Traum von Freiheit, Frieden und Liebe brachten sie mit langen Haaren und nicht per industrieller Massenproduktion angefertigter Bekleidung zum Ausdruck.

Die Anti-Mode der Hippies

Statt Herstellung in großen Mengen, setzte der Bekleidungsstil der Hippies auf Individualität und eigene Schöpferkraft. Es wurde selbst gefärbt, genäht, gestrickt und gehäkelt. Bunte Batikgewänder sagten Frauen und Männern gleichermaßen zu. Die Vermischung der Kleiderordnung unter den Geschlechtern war nicht zuletzt als Distanzierung zu den althergebrachten Geschlechterrollen zu verstehen.

Hippie-Feeling für die Wohnung

Der lässige Lebensstil der Hippies findet im Interieur Design einen weiteren Aktionsradius. Mit bunten Stoffen, Ethno-Mustern, Vintage-Möbeln und passenden Accessoires lebt der „Spirit of the Sixties“ wieder auf. Unkonventionelle und kreative Ideen erhalten den Vorzug, während die Spießigkeit draußen bleibt.

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